ÖGAM-News

"Lasst uns die Qualität systematisieren"

Rabady S. "Lasst uns die Qualität systematisieren". Ärzte Krone; 2016.

1997 habe ich als Fast-noch-Jungärztin meinen ersten WONCA-Europe-Kongress besucht: Seit vier Jahren in der eigenen Praxis, also sozusagen „aus dem Gröbsten raus“, und mit viel Hunger nach Austausch.

Damals war ich überwältigt von einem herrlichen Gefühl von Gemeinschaftlichkeit und Kollegialität, von zahllosen Anregungen und Ideen – und von der Erkenntnis der Ähnlichkeit unserer Probleme und Erfahrungen, weitgehend unabhängig vom jeweiligen Gesundheitssystem.

Der Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin – warum es ihn benötigt

Jungblut T. Der Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin – warum es ihn benötigt. Ärzte Krone; 2016.

Die Allgemein- und Familienmedizin unterscheidet sich in Methode und Denkansatz von den anderen, spezialisierten Fachdisziplinen grundsätzlich. Und weil sie ein eigenständiges Fach ist, sind die Ärzte, die dieses Fach ausüben, auch Fachärzte. Sie ist patienten – und nicht organzentriert und hat einen generalistischen Ansatz. Wir sind Fachärzte für generalistische Medizin. Das entspricht den Herausforderungen der Gegenwart und erst recht den Herausforderungen der Zukunft (s.

Easy Access Allgemeinmedizin?! – Die universitäre Allgemeinmedizin in Österreich

Wendler M. Easy Access Allgemeinmedizin?! – Die universitäre Allgemeinmedizin in Österreich. Ärzte Krone; 2016.

Immer wieder hört man von jungen Kolleginnen und Kollegen, dass sie sich für den Beruf der Allgemein- und Familienmedizin deshalb entscheiden, weil sie dieses Fach bereits im Studium kennen lernen durften und dort Begeisterung dafür entwickeln konnten. Manche Studierende kommen hier erstmalig mit Allgemeinmedizin (AM) in Kontakt. Mit der Ausbildung NEU, in der erst am Ende die Lehrpraxis steht, gibt es nun keine (offiziell vorgesehene) Möglichkeit mehr, nach Ende des Studiums vor Entscheidung über die Fachrichtung in die Allgemeinmedizin „hineinzuschnuppern“.

Berufsperspektive Vertretungsarzt

Croy C. Berufsperspektive Vertretungsarzt. Ärzte Krone; 2016.

Jeder von uns hat eine Vorstellung vom Werdegang eines Mediziners: Studium, Turnus, Übergangslösung Praxisvertretung, und dann endlich „die eigene Ordi“. Doch ist diese Vorstellung noch zeitgemäß?

ELGA ante portas

Rabady S. ELGA ante portas. Ärzte Krone; 2016.

ELGA ist da. Nun wird es darum gehen, das, was die elektronische Gesundheitsakte an Möglichkeiten bietet, sinn- und nutzbringend einzusetzen.

Dankenswerterweise haben sich einige Kollegen über viele Jahre mit dieser neuen Technologie auseinandergesetzt. Sie haben mit viel Engagement und Kompetenz an Datensicherheit und, für uns besonders wichtig, an der „Usability“, also der Anwendbarkeit im praktischen Alltag, gearbeitet. Da wurde vieles erreicht, und dieser Einsatz ist kaum zu überschätzen.

"Gehen Sie schwimmen" - Immer ein guter Tipp?

Preiml U. "Gehen Sie schwimmen" - Immer ein guter Tipp?. Ärzte Krone; 2016.

Schwimmen wird allgemein von Patienten und Ärzten als wertvolle und angenehme Sportart gesehen, um sich zu bewegen. Die Gelenke werden geschont, man schwitzt nicht, und auch Übergewichtige können sich im Wasser genauso gut bewegen wie Schlanke.

Allgemeinmedizinische Lehrpraxis – quo vadis?

Glehr R. Allgemeinmedizinische Lehrpraxis – quo vadis?. Ärzte Krone; 2016.

Am Ende der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin ist die allgemeinmedizinische Lehrpraxis in der Ausbildungsordnung 2015 nun verpflichtend vorgesehen. Das im Studium und während der Ausbildung im stationären Bereich erworbene Wissen, die Fähigkeiten und Fertigkeiten, sollen nun mit spezieller Blickrichtung auf die allgemeinmedizinische Praxis vertieft, erweitert, erneuert werden. Ziel ist der Erwerb von Kompetenzen, die für die qualitätvolle Ausübung des Berufes „Arzt für Allgemeinmedizin“ im niedergelassenen Bereich notwendig sind.