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Hausärztlich-primärversorgungsbasiertes Gesundheitssystem mit der Möglichkeit eines Einschreibemodells – Positionspapier der ÖGAM

Mit großer Spannung wartet auch die ÖGAM auf die Ausformulierung der Gesundheitsreform – wird es wesentliche aber sinnvolle Änderungen geben? Der Reformbedarf ist groß.  Die ÖGAM hat bereits in den letzten Monaten und Jahren gefordert, dass wir – basierend auf unseren Fachinhalten – eine angepasste Ausbildung und einen besser definierten Versorgungsauftrag zugesprochen bekommen – damit wir im solidarischen System eine Versorgung der Bevölkerung sichern, unsere Fachfunktionen erfüllen und Patientenwege unterstützen können. 

Schaffen wir das? Die ÖGAM glaubt ja: Derzeit sind noch 95% der Kassenstellen für Allgemein- und Familienmedizin besetzt, zuletzt geht der Trend sogar in eine positive Richtung. Es bedarf jedoch sinnvoller Systemänderungen, die unser Arbeiten erleichtern, durch Ressourcenumverteilung auch die sekundäre Versorgungsebene im Patientenweg zugänglicher machen (=Reduktion der Wartezeiten) und eine Fragmentierung verhindern (= geregelte Kommunikation, Erhalt der Kontinuität) – hier würde z.B. ein Einschreibemodell nach internationalem Vorbild helfen.

Die ÖGAM hat hierzu über die letzten Wochen eine klare Position entwickelt und diese ist nun hier zu finden. Sie wurde auch den Stakeholdern übermittelt.