<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Presseaussendung &#8211; ÖGAM</title>
	<atom:link href="https://oegam.at/artikel/presseaussendung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://oegam.at</link>
	<description>Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 May 2025 07:27:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://oegam.at/wp-content/uploads/2023/11/cropped-social-icon-32x32.png</url>
	<title>Presseaussendung &#8211; ÖGAM</title>
	<link>https://oegam.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Beendigung des ZfA-Abos</title>
		<link>https://oegam.at/2022/06/beendigung-zfa-abos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[srabady ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 12:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2022/06/09/beendigung-zfa-abos/</guid>

					<description><![CDATA[Das wissenschaftliche Organ der meisten österreichischen Landesgesellschaften war seit Jahren die ZFA (Zeitschrift für Allgemeinmedizin). Nun haben die Gesellschaften ihre Abonnements gekündigt, da unsere deutsche Schwestergesellschaft DEGAM ohne Rücksprache oder&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2022/06/beendigung-zfa-abos/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Beendigung des ZfA-Abos</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das wissenschaftliche Organ der meisten österreichischen Landesgesellschaften war seit Jahren die ZFA (Zeitschrift für Allgemeinmedizin). Nun haben die Gesellschaften ihre Abonnements gekündigt, da unsere deutsche Schwestergesellschaft DEGAM ohne Rücksprache oder auch nur Information an uns den Vertrag mit dem Verlag gekündigt hat &#8211; und damit auch das Herausgeberteam, dem auch die derzeitige Präsidentin der ÖGAM seit Jahren angehört. Eine erklärende Seite für die österreichischen Leser:innen wurde von der DEGAM zensiert. Hier finden Sie den Text, der nicht erscheinen durfte:</p>



<p class="has-text-align-center"><em>&#8220;Liebe Leserinnen und Leser in Österreich,</em></p>



<p class="has-text-align-center"><em>nach längerer Zeit freue ich mich, Sie mit diesem Text wieder einmal direkt ansprechen zu können.<br>Wie Sie dem Editorial der vier Herausgeber:innen entnehmen können, haben sich rund um die ZFA Entwicklungen ergeben, die auch für diejenigen österreichischen Landesgesellschaften von Bedeutung sind, welche die ZFA als ihr wissenschaftliches Organ betrachtet haben.<br>Als Mitherausgeberin der ZFA bin ich Teil des bisherigen Herausgeberteams und vertraglich ad personam vom Deutschen Ärzteverlag (im Einvernehmen mit der DEGAM) bestellt worden. Ich bin also nicht Delegierte der ÖGAM, die – im Gegensatz zu den jeweiligen Landesgesellschaften – kein Abonnement hat.&nbsp; Trotz dieser Sachlage wurde ich von allen Seiten immer auch als Verbindungsglied zu den österreichischen Landesgesellschaften gesehen, und deshalb wende ich mich nun auch an Sie alle, um die bevorstehenden Änderungen zu erklären.<br>Die DEGAM hat den Vertrag mit dem Deutschen Ärzteverlag am 20. Dezember 2021 gekündigt, und strebt nach eigenen Angaben einen Relaunch der Zeitschrift an. Diese Entscheidung wurde getroffen, ohne die Herausgeber:innen vorab einzubinden oder sie auch nur um ihre Meinung zu bitten. Diese Vertragskündigung bedeutet auch die Kündigung des Herausgeberteams.<br>Auch die österreichischen Landesgesellschaften als mitherausgebende Gesellschaften wurden weder informiert noch konsultiert. Das Herausgeberteam hat, nachdem die Entscheidung bekannt wurde, mehrfach auf dieses Versäumnis hingewiesen.<br>Obwohl der Vertrag mit dem Verlag formal durch die DEGAM abgeschlossen wurde, haben sich die abonnierenden Landesgesellschaften mit der ZFA als wissenschaftlichem Organ identifiziert und für den Bezug nicht unerhebliche Beträge aufgewendet.<br>Die Vorstände der österreichischen Landesgesellschaften haben sich nun entschlossen, das Abonnement der ZFA zu beenden. Die Zeitpunkte der Beendigung werden unterschiedlich sein, für einige wird die Kündigung schon sehr bald wirksam, für andere erst zum Jahresende.<br>Ich darf Ihnen allerdings auch Positives vermelden: als Mitglieder der österreichischen Landesgesellschaften bleiben Ihnen die beliebten „Benefits“ von Michael M. Kochen erhalten. Sie werden Ihnen wie bisher mit dem ÖGAM Newsletter zugänglich gemacht werden.<br>Eine weitere gute Nachricht ist auch, dass das österreichische Verlagshaus der Ärzte den Landesgesellschaften ein sehr günstiges Sammelabo der EbM-Guidelines anbietet.<br>Weitere Informationen bekommen Sie über Ihre jeweilige Landesgesellschaft – auch ich werde Sie jederzeit auf dem Laufenden halten.</em></p>



<p class="has-text-align-center"><em>Herzliche Grüße<br>Ihre Susanne Rabady<br>in Abstimmung mit den mitherausgebenden österreichischen Landesgesellschaften&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antivirale Frühtherapie gegen COVID-19</title>
		<link>https://oegam.at/2022/06/long-covid-webtool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbrose ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 11:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2022/06/09/long-covid-webtool/</guid>

					<description><![CDATA[Die antivirale Frühtherapie kann Patient:innen vor schwerem Verlauf schützen &#8211; praktische Unterstützung bei Entscheidungsfindung und Verordnung finden Sie hier: https://www.kl.ac.at/coronavirus/monitoring-und-behandlung Die Verordnung dieser Substanzen, insbesondere derzeit Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid) sollte nach&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2022/06/long-covid-webtool/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Antivirale Frühtherapie gegen COVID-19</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die antivirale Frühtherapie kann <a>Patient:innen</a> vor schwerem Verlauf schützen &#8211; praktische Unterstützung bei Entscheidungsfindung und Verordnung finden Sie hier: <a href="https://www.kl.ac.at/coronavirus/monitoring-und-behandlung">https://www.kl.ac.at/coronavirus/monitoring-und-behandlung</a></p>



<p>Die Verordnung dieser Substanzen, insbesondere derzeit Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid) sollte nach Möglichkeit in der Hausarztpraxis erfolgen. Hausärzte kennen Vorgeschichte, Komorbiditäten und Medikation und sind sowohl für die Indikationsstellung als auch für den Umgang mit möglichen Neben- und Wechselwirkungen am besten gerüstet.<br>Paxlovid hat einen Nutzen für Personen mit hohem Risiko.&nbsp; Patient:innen ohne Einschränkung der Indikation (Nieren-, Leberfunktion, Wechselwirkungen mit therapeutisch hochrelevanten Medikamenten) sollte es jedenfalls empfohlen werden &#8211; insbesondere Un- oder unzureichend Geimpften (Anm: die 2x-ige Impfung schützt bei Omikron nicht gegen schweren Verlauf!).&nbsp; Limitierende Nebenwirkungen werden bisher selten gesehen. Bei hohem Risiko für eine Wechselwirkung mit anderen, wichtigen Medikamenten sollte eine sorgfältige Abwägung von Nutzen gegen Risiko erfolgen.<br>Unterstützung bei Abwägung und Verordnung finden Sie hier:</p>



<p>• <a href="https://www.kl.ac.at/sites/default/files/doc/blatt_1_-_grundlagen_und_risikofaktoren_antivirale_therapie_-_update_250322.pdf">Antivirale Therapie &#8211; COVID-19 &#8211; Grundlagen und Risikofaktoren</a><br>• <a href="https://www.kl.ac.at/sites/default/files/doc/blatt_2_-_risikoabschaetzung_-_update_250322.pdf">Antivirale Therapie &#8211; COVID-19 &#8211; Risikoabschätzung</a><br>• <a href="https://www.kl.ac.at/sites/default/files/doc/blatt_3_-_medikamentenuebersicht_-_adaptiert_fuer_hausaerztlichen_bereich_-_update_250322.pdf">Antivirale Therapie &#8211; COVID-19 &#8211; Medikamentenübersicht</a><br>• <a href="https://oegam.at/system/files/intern/2022_07_blatt_4_-_ablauf_paxlovidverschreibung_mit_interaktionsmanagement_hausaerztl._bereich_-_update_220722_0.pdf">Antivirale Therapie &#8211; COVID-19 &#8211; </a><a href="https://oegam.at/system/files/intern/2022_07_blatt_4_-_ablauf_paxlovidverschreibung_mit_interaktionsmanagement_hausaerztl._bereich_-_update_220722_0.pdf">Ablauf Paxlovidverschreibung mit Interaktionsmanagement hausärztl. Bereich</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Test- Trace- Isolate… and Care – auch Betreuung wird gebraucht!</title>
		<link>https://oegam.at/2020/09/test-trace-isolate-and-care-auch-betreuung-wird-gebraucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Wendler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 06:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinmedizin Familienmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/09/18/test-trace-isolate-and-care-auch-betreuung-wird-gebraucht/</guid>

					<description><![CDATA[Covid-19 ist zu einem hohen Prozentsatz eine Erkrankung, deren Erkennung und Unterscheidung zu „normalen Infekten“ und deren Betreuung in der hausärztlichen Kompetenz liegt. Die Betroffenen werden jünger, weniger Patient*innen werden&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2020/09/test-trace-isolate-and-care-auch-betreuung-wird-gebraucht/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Test- Trace- Isolate… and Care – auch Betreuung wird gebraucht!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Covid-19 ist zu einem hohen Prozentsatz eine Erkrankung, deren Erkennung und Unterscheidung zu „normalen Infekten“ und deren Betreuung in der hausärztlichen Kompetenz liegt.</p>
<p>Die Betroffenen werden jünger, weniger Patient*innen werden spitals- bzw. intensivpflichtig, viele werden dennoch krank. Sie brauchen eine Betreuung zu Hause – Allgemeinärzt*innen übernehmen diese Betreuung. Verzögerungen bis zum Testergebnis von bis zu mehr als einer Woche, wie sie derzeit vorkommen, können dabei nicht hingenommen werden.</p>
<p>Und: ALLE kranken Menschen brauchen eine ärztliche Versorgung!<br />Wenn wir die nächsten Monate unnötig schwere Verläufe anderer gut behandelbarer Erkrankungen vermeiden wollen, müssen wir diesen Patient*innen auch Sicherheit geben. Sie dürfen keine Angst vor Ansteckungen in Arztpraxen haben und müssen Sicherheit haben, dass man sich um sie kümmert. Das erfordert Flexibilität (z.B. eine telemedizinische Krankschreibung für alle) und Möglichkeiten zur Triage und zeitnahen Testung. Auch das Contact Tracing muss sofort starten – nicht erst Tage später.</p>
<p>Zu bedenken ist auch: Die Verzögerung von Symptombeginn über Test bis hin zum Testergebnis bedeutet oft tagelanges Warten in Selbstisolation und verstärkte Unsicherheit und somit psychische-und soziale Belastung.</p>
<p>Hausärzt*innen können testen- wir sind dafür ausgerüstet &#8211; und dürfen es. Mit dem Vorteil, dass in Kooperation mit lokalen Labors das Ergebnis innerhalb von 24-48h vorliegend ist.</p>
<p>Das ist für alle gut: für die Betroffenen, die Arbeitgeber*innen, die Gesellschaft.</p>
<p>Worauf wir nicht verzichten können:</p>
<p>Wir brauchen eine österreichweit flächendeckende PCR-Testung durch Hausärzt*innen: Wir sind erste Ansprechpartner*innen! Die Nummer 1450 ist für Ausnahmesituationen da – so wie immer. Warum kann das zum Beispiel Salzburg seinen Bürgern bieten, der größte Teil Österreichs nicht?<br />Wir brauchen die Möglichkeit zur telemedizinischen Krankschreibung – für ALLE. Das gibt uns bessere Möglichkeiten, Infektionen zu vermeiden, Risikopatient*innen zu schützen und auch Patient*innen mit Symptomen besser für eine Testung zu koordinieren und unnötige Quarantänen sowie Cluster zu vermeiden. Das wäre ein größerer wirtschaftlicher Schaden als möglicherweise ein zur Vorsicht ausgestellter Krankenstand bis zur endgültigen Abklärung der Symptomatik.<br />Wir Hausärztinnen und Hausärzte sind bereit, die Verantwortung für die wichtige Aufgabe in Pandemiezeiten zu übernehmen und wir fordern alle Verantwortungsträger dazu auf, uns dabei zu unterstützen. Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Situation meistern.</p>
<p>Wenn die hausärztliche Primärversorgung nicht die Möglichkeiten erhält, die sie braucht um die Mehrheit aller Patient*innen zu betreuen, kann sie die Spitäler nicht vor Überlastung schützen.</p>
<p>Wien (OTS): <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200915_OTS0066/test-trace-isolate-and-care-auch-betreuung-wird-gebraucht">OTS0066, 15. Sep. 2020, 10:07</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ÖGAM kritisiert das Ende der telemed. Krankmeldung</title>
		<link>https://oegam.at/2020/07/oegam-kritisiert-ende-telemed-krankmeldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Wendler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 15:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/07/22/oegam-kritisiert-ende-telemed-krankmeldung/</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen der Pandemie wurde auch die telemedizinische Krankmeldung möglich. Nun soll sie wieder abgeschafft werden. Medizinischen Grund gibt es dafür keinen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ende der telemedizinischen Krankschreibung: Hat die österreichische Gesundheitskasse die Gesundheit von Patient*innen aus den Augen verloren ?&nbsp;</strong></p>
<p><em>Die Covid-19-Pandemie hat vieles verändert, auch die telemedizinische Krankmeldung wurde dadurch möglich. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zum Schutz der Patient*innen – zu jeder Zeit. Nun soll sie wieder abgeschafft werden. Medizinischen Grund gibt es dafür keinen.</em></p>
<p>Der österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin ist es unverständlich, dass die “elektronische Krankschreibung” ab September nun wieder ausgesetzt sei.<br />Aus medizinischer Sicht ist diese Maßnahme nicht begründbar – außerdem ist die Formulierung nicht korrekt. Nicht die “elektronische” Krankschreibung wird ausgesetzt, sondern die Möglichkeit der Krankschreibung ohne eine Ordination zu betreten &#8211; denn der Arztkontakt hat immer stattgefunden &#8211; wenn auch “nur” telefonisch oder per Videoordination.<br />Telemedizin ist international als sinnvolle Methodik in der ärztlichen Tätigkeit anerkannt. Während der 1. Phase der Pandemie haben wir Ärzt*innen gelernt, dieses Instrument einzusetzen. Wir kennen auch seine Grenzen nun sehr gut.<br /><strong>Telemedizinische Kontakte, ob per Telefon oder Videoordination, sind persönliche, direkte Arztkontakte &#8211; sie sind nur keine physischen Kontakte.</strong></p>
<p>Wir verwenden dieses Instrument aus guten Gründen:</p>
<ul>
<li>Wir können so bereits im Vorfeld eine mögliche Erkrankung an Covid-19 erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen</li>
<li>Wir können beurteilen, ob ein physischer Kontakt mit der Ärzt*in sinnvoll und nötig ist. So halten wir die Infektionsgefahr in der Praxen insgesamt niedrig, und stellen gleichzeitig die angemessene Versorgung sicher.</li>
<li>Telemedizin kann&nbsp; Patient*innen mit erhöhtem Risiko schützen, und sie schützt auch alle anderen vor Infektionen jeglicher Art: Patient*innen, Ärzt*innen, Assistent*innen.</li>
<li>Die Krankschreibung ohne physischen Kontakt schützt auch vor unnötigen Krankenständen aufgrund vermeidbarer Infektionskrankheiten. Das kann sie immer, nicht nur während der Pandemie.</li>
</ul>
<p>Wir Hausärzt*innen können (so wie auch Fachärzt*innen) mittels Telekontakt entscheiden, ob die Abklärung und Behandlung auf diesem Weg möglich ist, oder ob ein physischer Kontakt im Interesse der Patient*innengesundheit nötig ist.<br />Also können wir auf diesem Weg auch entscheiden, ob ein Krankenstand erforderlich ist oder nicht.<br />Auch wenn die Pandemie wieder Fahrt aufnehmen sollte: Wir wollen nicht unsere Patient*innen aus unseren Praxen “fernhalten” (Mag. Wurzer im Morgenjournal vom 21.7.)!<br /><strong>Wer krank ist, braucht den Arzt, direkt und persönlich.&nbsp; Mit oder ohne Pandemie. Alles andere ist inakzeptabel. Der physische Kontakt ist dagegen nicht immer nötig, und manchmal sogar schädlich.</strong></p>
<p>Die ÖGAM empfiehlt daher dringend, die Möglichkeit zur Krankschreibung ohne physischen Kontakt beizubehalten. Sie ist ein für die Behandlung von Krankheit und die Erhaltung von Gesundheit sinnvoller Weg. Die Entscheidung zur Abschaffung der telemedizinischen Krankmeldung bedeutet aus unserer Sicht ein unnötiges Risiko für die Gesundheit von Patient*innen, Assistent*innen und Ärzt*innen in einer schwierigen Zeit.</p>
<p>Das Präsidium der ÖGAM</p>
<p>Dr. Christoph Dachs, Präsident</p>
<p>Dr. Susanne Rabady, Vizepräsidentin<br />Dr. Maria Wendler, Schriftführung</p>
<p><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200722_OTS0060/ende-der-telemedizinischen-krankschreibung-hat-die-oegk-die-gesundheit-von-patientinnen-aus-den-augen-verloren-anhang">APA-Link&nbsp;</a>&nbsp;<br />Anhang: Übersicht internationale Vorgangsweisen</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hochfahren der medizinischen Versorgung</title>
		<link>https://oegam.at/2020/04/hochfahren-medizinischen-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[cdachs ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 13:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/04/20/hochfahren-medizinischen-versorgung/</guid>

					<description><![CDATA[In Österreich waren in den letzten Wochen immer mehr als 90% der Hausarztpraxen geöffnet, nur wenige Ordinationen hatten geschlossen, zum Teil auch, weil eine Quarantäne verhängt worden war. 
Die Grundversorgung wurde von uns Hausärzt_innen auch in diesen für Alle schwierigen Zeiten aufrechterhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>OTS0022 5 CI 0480 NEF0006 II Mo, 20.Apr 2020<br />&nbsp;</p>
<h3>Hochfahren der medizinischen Versorgung</h3>
<p>Wien (OTS) &#8211; Von Seiten der Politik wird kommuniziert und von den Medien weitergetragen, dass das Gesundheitssystem nach dem „Lock down“ durch die Corona-Krise schon langsam wieder hochgefahren wird, um die notwendige Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.</p>
<p>„Arztpraxen dürfen wieder öffnen“ &#8211; es könnte der Eindruck entstehen, dass die PatientInnen seit dem 16. März nicht ausreichend versorgt gewesen wären.</p>
<p>Als ÖGAM (Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin) wollen wir klar dazu Stellung nehmen:</p>
<p>In Österreich waren in den letzten Wochen immer mehr als 90% der Hausarztpraxen geöffnet, nur wenige Ordinationen hatten geschlossen, zum Teil auch, weil eine Quarantäne verhängt worden war.</p>
<p>Die Grundversorgung wurde von uns Hausärzt_innen auch in diesen für Alle schwierigen Zeiten, die uns vor enorme Herausforderung gestellt haben und auch noch stellen, aufrechterhalten. Wir mussten den Spagat schaffen zwischen Selbst- und Fremdschutz und optimaler Patientenversorgung. Wir fahren weiterhin notwendige Visiten, absolvieren Nacht- und Wochenenddienste und sind in allen Sorgen und Nöten weiterhin Ansprechpartner unserer Patient_innen. Das leisten wir alles unter Einsatz unserer eigenen Gesundheit.</p>
<p>Auch das frühzeitige Erkennen von COVID-19-Infizierten PatientInnen und das Management der Erkrankung &#8211; von der Organisation des Abstriches, der Meldung ans Gesundheitsamt bis zur Begleitung COVID-19 erkrankter Patienten, die nicht stationär aufgenommen werden, sind unsere Aufgabe.</p>
<p>Wir haben unsere Basisarbeit, wie Kontrollen bei chronischen Erkrankungen oder Behandlung von Schmerzpatienten, unter erschwerten Bedingungen weitergeführt. Da Facharztordinationen zum Teil geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar waren, wurden auch zusätzliche Aufgaben übernommen, insbesondere auch solche, die durch den Lock-Down auf der nächsten Systemebene nötig wurden.</p>
<p>Unsere Assistentinnen leisten Großartiges, obwohl sie besonderes durch den oft ersten Kontakt mit den Patient_nnen einer potentiellen Gefährdung ausgesetzt sind. Sie haben sich in bewundernswerter und professioneller Weise gut darauf eingestellt und erfüllen toll ihren Aufgabenbereich, wir sind mit großer Wertschätzung für ihre Arbeit zu großem Dank verpflichtet.</p>
<p>Die Hausarztmedizin erfüllt einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Corona-Krise, ohne allgemeinmedizinische Versorgung würde die Situation deutlich schlechter aussehen. Menschen würden nicht mehr größtenteils ambulant weiterversorgt werden, sondern würden die Krankenhäuser überlasten. In Ländern wie Italien, Spanien, aber auch Großbritannien, in denen die Hausarztmedizin weitgehend weggebrochen ist, können wir die Folgen einer eingeschränkten Primärversorgung deutlich sehen</p>
<p>Das zeigt aber auch, wie wichtig eine starke hausärztliche Versorgung in einem solidarischen sozialen Gesundheitssystem, nicht nur in Pandemie-Zeiten, ist und wir müssen alles daransetzen, diese Versorgungsebene zu bewahren bzw. in Zukunft noch weiter zu stärken.</p>
<p>Weiterhin soll „physical distancing“ aufrechterhalten werden, damit die bisherigen Erfolge bezüglich der Auswirkungen der Pandemie nicht in Gefahr geraten wieder wegzubrechen. Wir sind weiterhin bereit dafür zu sorgen, dass Patient_innen gezielt und nur dann, wenn es wirklich sein muss, zusätzliche Behandlungsstellen aufsuchen müssen. Wir sind offen für jede Art von Kooperation, auch unter Nutzung elektronischer Mittel, um unsere Patient_innen vor Gefahren zu schützen, und ihnen dennoch die bestmögliche hausärztliche Versorgung weiterhin zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Versorgung sichern</title>
		<link>https://oegam.at/2020/03/versorgung-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 16:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/03/16/versorgung-sichern/</guid>

					<description><![CDATA[Diese Tage sind für uns alle schwierig und eine enorme große Herausforderung. Wir Hausärzte stehen der Bevölkerung selbstverständlich weiterhin in allen Gesundheitsfragen und mit vollem Einsatz zur Verfügung. Wir danken schon jetzt allen unseren MitarbeiterInnen aber auch PatientInnen, die uns helfen, diese Herausforderung gemeinsam zu meistern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die hausärztliche Versorgung muss gesichert bleiben</h2>
<p><em>Wien (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200316_OTS0129/die-hausaerztliche-versorgung-muss-gesichert-bleiben">OTS</a>)</em> &#8211; Da es Empfehlungen gibt, die Grundversorgung wegen der Gefährdung von niedergelassenen Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern zu reduzieren, wollen wir als ÖGAM (Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin) dazu klar Stellung nehmen:</p>
<p>Wir niedergelassenen Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner sind natürlich in dieser sehr schwierigen Situation, die alle ÖsterreicherInnen trifft, mit der gesamten Bevölkerung solidarisch und werden &#8211; was wir immer tun &#8211; die Grundversorgung der Bevölkerung im vollen notwendigen Umfang aufrecht halten. Das ist unser Auftrag, den wir als Ärztinnen und Ärzte haben und wir werden diesen Auftrag mit allem Einsatz erfüllen.</p>
<p>Das bedeutet aber, dass wir sowohl uns als auch unsere Ordinationsmitarbeiter auch im Sinne unserer Patientinnen und Patienten schützen müssen, um über unsere Ordinationen den Corona Virus Covid-19 nicht zu verbreiten. Wir werden die persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren, sehr viel Konsultationen über Telefon oder andere technische Möglichkeiten ablaufen lassen und nur jene PatientInnen in die Ordinationen holen, die wirklich akut ärztliche Hilfe benötigen. Alle nicht sofort notwendigen Untersuchungen und Therapien werden verschoben. Wir bitten für diese zeitlich begrenzten Maßnahmen um Verständnis!</p>
<p>Die ÖGAM hat dazu für alle Kolleginnen und Kollegen ganz klare Handlungsanweisungen publiziert und wird diese auch laufend an die spezifische Situation anpassen.</p>
<p>Neben uns Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sind viele andere Gesundheitsberufe in der Grundversorgung tätig. Wir alle gemeinsam &#8211; mobile Dienste, Rettungswesen, Apotheken und andere &#8211; werden in bester Kooperation die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.</p>
<p>Diese Tage sind für uns alle schwierig und eine enorme große Herausforderung. Wir Hausärzte stehen der Bevölkerung selbstverständlich weiterhin in allen Gesundheitsfragen und mit vollem Einsatz zur Verfügung. Wir danken schon jetzt allen unseren MitarbeiterInnen aber auch PatientInnen, die uns helfen, diese Herausforderung gemeinsam zu meistern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hausärzte sind nicht ersetzbar</title>
		<link>https://oegam.at/2020/03/hausaerzte-sind-nicht-ersetzbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 13:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/03/12/hausaerzte-sind-nicht-ersetzbar/</guid>

					<description><![CDATA[Eine niederschwellige und wohnortnahe Versorgung sichert die solidarische und ubiquitäre Versorgung der österreichischen Bevölkerung. Erstversorgungsambulanzen können diese Rolle nicht übernehmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hausärzte sind durch Ambulanzen nicht ersetzbar</h2>
<p>Wien (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200312_OTS0153/hausaerzte-sind-durch-ambulanzen-nicht-ersetzbar">OTS</a>) &#8211; Die österreichische Gesellschaft für Allgemein-und Familienmedizin (ÖGAM) sieht sich aufgrund der jüngsten Aussagen relevanter Entscheidungsträger und Meinungsbildner in Österreich zu einem Statement über die hausärztliche Versorgung im Interesse ihrer Mitglieder und der österreichischen Bevölkerung verpflichtet:</p>
<p>Eine niederschwellige und wohnortnahe (und damit per Definitionem hausärztliche) Versorgung SICHERT die solidarische und ubiquitäre Versorgung der österreichischen Bevölkerung – INSBESONDERE auch von Personengruppen mit erhöhter Vulnerabilität (u.a. alt, chronisch und mehrfach krank). Erstversorgungsambulanzen können diese Rolle nicht übernehmen.</p>
<p>Internationale Erkenntnisse zeigen, dass die Kontinuität der Betreuung die Morbidität und die Mortalität der Patienten senkt. Patienten, die sich in einer konsequenten Betreuung beim gleichen Arzt – mit all ihren Anliegen – befinden, sind gesünder und leben länger. Dieser Arzt ist definitionsgemäß der primärversorgende Haus- und Familienarzt.</p>
<p>Zu überlegen bleibt aber: wie gut ist es, unwissenschaftliche – wenn nicht sogar versorgungsgefährdende Aussagen mit fehlender Wertschätzung für die Kollegen zu tätigen. Oder auch öffentlich einer Schwächung der allgemeinmedizinischen Kompetenz in einer Zeit zu postulieren, in der ein voller Einsatz der hausärztlichen Kollegen dringend notwendig ist, um die solidarische Versorgung im Land aufrecht erhalten zu können? In einer Zeit, wo unsere Belastung im Dienste der Gesundheit und der Sicherheit unserer Patienten und der gesamten Bevölkerung noch weiter steigen wird – sowohl auf kurze als auch lange Sicht. Junge Kollegen werden sich noch weiter von der Hausarztmedizin abwenden und weitere Vertragspartner dem Gesundheitssystem verloren gehen.</p>
<p>Berechtigter, fundierter Kritik gegenüber sind wir nicht nur zugänglich, sie ist uns &#8211; in Kombination mit einer konstruktiven, wertschätzenden Grundhaltung &#8211; willkommen: wir üben sie auch selbst.</p>
<p>Die ÖGAM legt seit Jahren und immer wieder ausgearbeitete, wissenschaftlich fundierte Konzepte zu einer besseren Betreuung und Versorgung chronisch Kranker vor und ist um eine kontinuierliche Verbesserung im hausärztlichen System bemüht. Eine Unterstützung durch die Patientenanwaltschaft aufgrund gemeinsamer Interessen – eine gesicherte Versorgung der Österreicher – wäre hier immer schon willkommen gewesen und wäre mehr denn je angebracht.</p>
<p>Aussagen wie die von Dr. Bachinger und ähnlichen Charakters lösen große Sorge bei unserer Fachgesellschaft aus &#8211; denn sie können in ihrer Wirkung nicht rückgängig gemacht werden, sie schaden der Allgemein-und Familienmedizin und somit der solidarischen Versorgung Österreichs.</p>
<p>Quellen beim Verfasser</p>
<p>gezeichnet:</p>
<p>Präsidium der ÖGAM</p>
<p>Dr. Christoph Dachs, Dr. Thomas Jungblut, Dr. Susanne Rabady, Dr. Ursula Doringer, Dr. Herbert Bachler, Dr. Stephanie Poggenburg, Dr. Peter Kowatsch, Dr. Walter Heckenthaler, Dr. Renate Hoffmann-Dorninger, Dr. Maria Wendler</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TGAM Newsletter COVID-19</title>
		<link>https://oegam.at/2020/03/stehen-wir-dem-beginn-einer-corona-epidemie-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Linzbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 14:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/03/03/stehen-wir-dem-beginn-einer-corona-epidemie-europa/</guid>

					<description><![CDATA[Stehen wir vor dem Beginn einer Corona-Epidemie in Europa? Der rasch begrenzte COVID-19-Ausbruch rund um die Firma Webasto in Bayern gab Grund zur Hoffnung, dass der Spuk bald vorüber sein&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2020/03/stehen-wir-dem-beginn-einer-corona-epidemie-europa/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">TGAM Newsletter COVID-19</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stehen wir vor dem Beginn einer Corona-Epidemie in Europa?</h4>
<p>Der rasch begrenzte COVID-19-Ausbruch rund um die Firma Webasto in Bayern gab Grund zur Hoffnung, dass der Spuk bald vorüber sein könnte (Alle Webasto-Erkrankten sind inzwischen wieder wohlauf! (1)). 650 Erkrankungen in Italien, 26 in Deutschland (2), 5 in Österreich (3) lassen nun aber weniger Gutes ahnen. Eine sehr unaufgeregte, auch für Laien verständliche Zusammenfassung bietet z. B. die Innsbrucker Mikrobiologin Cornelia Lass-Flörl im TT-Interview (4), in dem sie u.a. erklärt, dass die aktuellen Vorgänge dem WHO-Auftrag der Ausrottung des Virus geschuldet sind – das dafür zwangsläufig notwendige Vorgehen werde fälschlich so interpretiert, dass wir es mit einer besonders gefährlichen Erkrankung zu tun hätten, obwohl die<br />meisten Fälle einen milden Verlauf zeigen.</p>
<p>Lesen Sie weiter im nachstehenden <a href="https://oegam.at/wp-content/uploads/2020/03/20200228_tgam_sondernews_corona.pdf">pdf </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbesserung der Ausbildungsqualität ist die wichtigste Maßnahme gegen Allgemeinmedizinermangel</title>
		<link>https://oegam.at/2019/08/verbesserung-ausbildungsqualitaet-wichtigste-massnahme-gegen-allgemeinmedizinermangel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 10:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausärztemangel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2019/08/05/verbesserung-ausbildungsqualitaet-wichtigste-massnahme-gegen-allgemeinmedizinermangel/</guid>

					<description><![CDATA[Verbesserung der Ausbildungsqualität ist die wichtigste Maßnahme gegen Allgemeinmedizinermangel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wien (OTS)</em> &#8211; Das Problem des Nachfolgemangels in der Allgemeinmedizin ist in der Tat vielschichtig. Eine zentrale Ursache lässt sich sehr rasch identifizieren: die postgraduelle Ausbildung.</p>
<p>„Es gibt immer noch einen großen Anteil an JungmedizinerInnen, die während ihrer Allgemeinmedizin-Ausbildung in ein Sonderfach wechseln“, sagt Dr. Markus Brose, Arzt in Ausbildung für Allgemeinmedizin in Niederösterreich und Vorstandsmitglied der Jungen Allgemeinmedizin Österreich (JAMÖ). Dazu kommt, dass die Ausbildung immer noch nicht mit einem Facharzttitel abgeschlossen wird.</p>
<p>Somit ist es kein Mangel an Studierenden, sondern ein Mangel an JungärztInnen, die sich nach dem Studium für die Allgemeinmedizin entscheiden und tatsächlich auch dort bleiben.</p>
<p>„Offenbar sind die derzeitigen Ausbildungsbedingungen nicht dazu geeignet, junge Ärztinnen und Ärzte im Fach Allgemeinmedizin zu halten. Hier liegt eindeutig der größte Hund begraben.“, sagt auch JAMÖ-Obmann und Arzt für Allgemeinmedizin Dr. Sebastian Huter. „Eine massive Qualitätsinitiative für die Ausbildung und der Facharzttitel für Allgemeinmedizin ist die wichtigste und wahrscheinlich auch kosteneffizienteste Maßnahme, um dem Allgemeinmedizin-Mangel nachhaltig zu begegnen.“</p>
<p>Ähnliche Lösungsmöglichkeiten sieht Dr. Christoph Dachs, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) bereits im Studium: „Das Problem beginnt schon im ersten Semester. Junge Kolleginnen und Kollegen brauchen von Beginn an positiven Kontakt mit der Allgemeinmedizin. An den Universitäten führt diese jedoch immer noch ein Schattendasein. Das muss sich dringend ändern.“</p>
<p>Dr.<sup>in</sup> Susanne Rabady, Präsidentin der Niedersöterreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (NÖGAM) legt einen weiteren Fokus auf die Rahmenbedingungen in der Praxis: „Besonders in ländlichen Regionen ist die Förderung von unkomplizierten und flexiblen ärztlichen Zusammenarbeitsformen genauso unumgänglich, wie die Unterstützung interprofessioneller Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen. Das bedeutet: unbürokratische Förderung von (Sprengel-) Netzwerken und einer Vielfalt von Zusammenschlüssen, von der kleinen bis zur großen Gruppenpraxis.“</p>
<p>Alle verweisen auch auf den Masterplan Allgemeinmedizin der ÖGAM (<a href="https://oegam.at/masterplan-allgemeinmedizin/">https://oegam.at/masterplan</a>), mit dem bereits ein faktenbasiertes Gesamtkonzept zur Attraktivierung der Allgemeinmeizin vorliegt.</p>
<h4>Rückfragen &amp; Kontakt:</h4>
<p>Dr. Susanne Rabady<br />Ärztin für Allgemeinmedizin<br />Präsidentin der Niederösterreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (NÖGAM)<br />Präsidiumsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ÖGAM fordert freiweilliges Einschreibemodell</title>
		<link>https://oegam.at/2019/06/oegam-fordert-freiweilliges-einschreibemodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 19:47:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarztzentrierte Versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Primärversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauensarzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2019/06/30/oegam-fordert-freiweilliges-einschreibemodell/</guid>

					<description><![CDATA[Ein rezente Studie der Meduni Wien hat einen bedenklichen Trend offenbart: Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher nehmen Facharztpraxen und Spitalsambulanzen in Anspruch, ohne zuvor ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt konsultiert&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2019/06/oegam-fordert-freiweilliges-einschreibemodell/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">ÖGAM fordert freiweilliges Einschreibemodell</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein rezente <a href="https://doi.org/10.1093/eurpub/ckz050">Studie</a> der Meduni Wien hat einen bedenklichen Trend offenbart: Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher nehmen Facharztpraxen und Spitalsambulanzen in Anspruch, ohne zuvor ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt konsultiert zu haben.</p>
<p>Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) unterstreicht in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach einem freiwilligen Einschreibesystem im Sinne einer hausarztzentrierten Versorgung.</p>
<p>&#8220;Die Menschen können sich ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt aussuchen, sollen sich dann aber verpflichten, bei Gesundheitsproblemen zuerst auch dort Hilfe zu suchen. Akute Notfälle sind dabei natürlich ausgenommen.&#8221;, sagt Thomas Jungblut, Vizepräsident der ÖGAM im <a href="https://oe1.orf.at/player/20190629/557113/123727500">Ö1-Interview</a>.&nbsp; Wer sich für dieses System entscheidet, soll z.B. auch durch eine geringfügige Reduktion der Sozialversicherungsbeiträge profitieren, wie das in Deutschland im Rahmen von Pilotprojekten bereits erfolgreich umgesetzt wurde.</p>
<p>Die Maßnahme könnte für alle Beteiligten Vorteile bringen: Patienten würden davon profitieren, dass einige Probleme direkt beim Hausarzt gelöst werden könnten, die HausärztInnen könnten ihre Rolle als zentrale Koordinationsstelle in der Versorgung besser wahrnehmen und Ambulanzen hätten mehr Ressourcen für schwierige und anspruchsvolle Fälle.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
