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	<title>Positionspapier &#8211; ÖGAM</title>
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	<description>Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Apr 2026 18:50:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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	<title>Positionspapier &#8211; ÖGAM</title>
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	<item>
		<title>IMPFEN &#8211; Orientierungspapier der ÖGAM</title>
		<link>https://oegam.at/2026/04/impfen-orientierungspapier-der-oegam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 18:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Orientierungspapier wurde am 30.03.2026 an Entscheidungsträger und Stakeholder versendet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Orientierungspapier wurde am 30.03.2026 an Entscheidungsträger und Stakeholder versendet.</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://oegam.at/wp-content/uploads/2026/04/OeGAM-Position-Impfen_30.03.2026_FINAL-HP.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von ÖGAM Position Impfen_30.03.2026_FINAL - HP."></object><a id="wp-block-file--media-387719d1-84d6-4b24-91b3-00ef7d73427f" href="https://oegam.at/wp-content/uploads/2026/04/OeGAM-Position-Impfen_30.03.2026_FINAL-HP.pdf">ÖGAM Position Impfen_30.03.2026_FINAL &#8211; HP</a><a href="https://oegam.at/wp-content/uploads/2026/04/OeGAM-Position-Impfen_30.03.2026_FINAL-HP.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-387719d1-84d6-4b24-91b3-00ef7d73427f">Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Psychosomatik in der Allgemeinmedizin &#8211; Aufgaben und Zielsetzungen</title>
		<link>https://oegam.at/2026/04/psychosomatik-in-der-allgemeinmedizin-aufgaben-und-zielsetzungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.at/?p=9214</guid>

					<description><![CDATA[Dr.in Barbara Hasiba &#8211; Präsidentin der ÖGPAM hat ein Positionspapier zum Thema &#8220;Psychosomatik in der Allgemeinmedizin &#8211; Aufgaben und Zielsetzungen&#8221; erstellt. Folgende Fragestellungen werden in diesem Dokument behandelt: In diesem&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2026/04/psychosomatik-in-der-allgemeinmedizin-aufgaben-und-zielsetzungen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Psychosomatik in der Allgemeinmedizin &#8211; Aufgaben und Zielsetzungen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dr.<sup>in</sup> Barbara Hasiba &#8211; Präsidentin der ÖGPAM hat ein Positionspapier zum Thema &#8220;Psychosomatik in der Allgemeinmedizin &#8211; Aufgaben und Zielsetzungen&#8221; erstellt. </p>



<p>Folgende Fragestellungen werden in diesem Dokument behandelt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Was wird mit dem Begriff Psychosomatik verbunden? </strong></li>



<li><strong>Was ist das Spezifische der Psychosomatik in der Allgemeinmedizin?</strong></li>



<li><strong>Welche ärztliche Haltung und welchen Ablauf können Patienten/innen bei psychosomatischen Themen erwarten?</strong></li>



<li><strong>Wie zeigt sich ärztliche psychosomatische Kompetenz?</strong></li>



<li><strong>Ziele einer psychosomatischen Versorgung</strong></li>



<li><strong>Welche Kooperationen sind aus Sicht der Allgemeinmedizin erforderlich? </strong></li>
</ol>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p>In diesem <a href="https://oegam.at/wp-content/uploads/2026/04/Psychosomatik-in-der-Allgemeinmedizin-Aufgaben-und-Zielsetzungen-f-OeGAM-_B.-Hasiba-final-.pdf">Dokument</a> finden Sie die Antworten auf die Fragen zum Nachlesen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzept für die hausärztliche Primärversorgung</title>
		<link>https://oegam.at/2020/08/konzept-fuer-hausaerztliche-primaerversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[srabady ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 07:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/08/06/konzept-fuer-hausaerztliche-primaerversorgung/</guid>

					<description><![CDATA[Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) hat ein Strategiepapier zum Umgang mit Covid-19 in der nächsten Phase der Pandemie erstellt. Zusammenfassung: Die hausärztliche Versorgung spielt die wesentliche Rolle&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2020/08/konzept-fuer-hausaerztliche-primaerversorgung/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Konzept für die hausärztliche Primärversorgung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) hat ein Strategiepapier zum Umgang mit Covid-19 in der nächsten Phase der Pandemie erstellt.</p>
<p>Zusammenfassung:</p>
<ol>
<li>Die hausärztliche Versorgung spielt die wesentliche Rolle in der Grundversorgung der Patienten während einer Epidemie und hat zuletzt viele Kollateralschäden verhindert, daher muss sie in Zukunft gestärkt werden</li>
<li>Die Zutritts- und Basisversorgungsebene im Gesundheitssystem sollte durch eine hausarztzentrierte Versorgung sichergestellt werden. Um effizient (auch ökonomisch) agieren zu können, bedarf es einer massiven politischen Unterstützung der Ausweitung des diagnostischen und therapeutischen Angebotes in der fachärztlich-allgemeinmedizinischen Versorgung, was auch zu einer Entlastung der weiteren Ebenen des Gesundheitssystems führt</li>
<li>Die Kommunikation zwischen Ämtern, Behörden und den Hausärzten muss vereinheitlicht, strukturiert und transparent werden, damit Hausärzte ihrer Versorgung von Patienten vollumfänglich gerecht werden können</li>
<li>Hausärzte spielen die wesentliche Rolle bei der Erstbeurteilung von Infektsverdachtsfällen und v.a. aber der weiteren ärztlichen Betreuung aller Patienten und sollten daher federführend in die Entscheidungsprozesse zur Testung eingebunden werden, unterstützt durch reine Teststellen wie 1450 und ggf. auch andere Testorganisationen (Drive-Ins). 1450 garantiert keinerlei ärztliche Behandlung oder Einschätzung des Gesundheitszustandes der Patienten außerhalb des COVID-19 Verdachts.</li>
</ol>
<p>Das ausführlichere Dokument finden Sie im Anhang oder unter <a href="https://oegam.at/wp-content/uploads/2020/08/leben-mit-covid-19-konzept-primaerversorgung-v20200804.pdf">https://oegam.at/system/files/leben-mit-covid-19-konzept-primaerversorgung-v20200804.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorstellungen zu einem Facharzt Allgemein- und Familienmedizin</title>
		<link>https://oegam.at/2020/07/facharzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Facharzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2020/07/08/facharzt/</guid>

					<description><![CDATA[Im März 2020 hat die ÖGAM ihm Rahmen ihrer jährlichen Klausur und Generalversammlung ein Papier zum Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin entwickelt. Dem ging ein intensiver Meinungsbildungsprozess voraus.&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2020/07/facharzt/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Vorstellungen zu einem Facharzt Allgemein- und Familienmedizin</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2020 hat die ÖGAM ihm Rahmen ihrer jährlichen Klausur und Generalversammlung ein Papier zum Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin entwickelt. Dem ging ein intensiver Meinungsbildungsprozess voraus. Die nun vorliegenden Positionen erscheinen der ÖGAM als sinnvolle und wünschenswerte Grundlage für den weiteren Diskussionsprozess.</p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-175" src="https://oegam.at/wp-content/uploads/2020/07/facharztpapier-v20200516.pdf" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzept für einen Masterplan Allgemeinmedizin</title>
		<link>https://oegam.at/2018/04/konzept-fuer-einen-masterplan-allgemeinmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Huter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 10:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Masterplan Allgemeinmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[MPAM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2018/04/20/konzept-fuer-einen-masterplan-allgemeinmedizin/</guid>

					<description><![CDATA[Hintergründe, Ergebnisse und aktuelle Versionen - alles rund um den Masterplan Allgemeinmedizin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel möchten wir kurz die Hintergründe und das Ergebnis zum Masterplan Allgemeinmedizin erklären. Den Masterplan zum Download finden sie auf <a href="https://oegam.at/masterplan-allgemeinmedizin/">oegam.at/masterplan</a></p>
<ul>
<li><a href="#Hintergrund">Hintergrund und Entstehung</a></li>
<li><a href="#Maßnahmenbereiche">Maßnahmenbereiche</a></li>
<li><a href="#Team und Mitarbeit">Team und Mitarbeit</a></li>
<li><a href="#Timeline">Timeline</a></li>
</ul>
<h2><a id="Hintergrund" name="Hintergrund">Hintergrund und Entstehung</a></h2>
<p>Erste&nbsp; Anstöße&nbsp; für&nbsp; das&nbsp; Projekt&nbsp; „Masterplan&nbsp; Allgemeinmedizin“&nbsp; kamen aus einer von der Bevölkerung ausgehenden Regionalinitiative im Waldviertel. Dort hatte akute, begründete Sorge bestanden, dass die&nbsp; Hausärzte&nbsp; und&nbsp; damit&nbsp; die&nbsp; wohnortnahe&nbsp; Versorgung&nbsp; verlorengehen&nbsp; könnten.&nbsp; Innerhalb&nbsp; der&nbsp; NÖGAM&nbsp; reifte&nbsp; daraufhin&nbsp; in&nbsp; vielen&nbsp; Diskussionen über eine Gegensteuerung die Überzeugung, dass Einzelmaßnahmen&nbsp; zur&nbsp; Lösung&nbsp; dieses&nbsp; vielschichtigen&nbsp; Problems&nbsp; nicht&nbsp; ausreichen werden.</p>
<h2><a id="Maßnahmenbereiche" name="Maßnahmenbereiche">Maßnahmenbereiche</a></h2>
<h3>Universitäre Ausbildung</h3>
<p>Ein&nbsp; frühes&nbsp; und&nbsp; kontinuierliches&nbsp; Auseinandersetzen&nbsp; von&nbsp; Studierenden&nbsp; mit&nbsp; der&nbsp; Allgemeinmedizin&nbsp; erhöht&nbsp; den&nbsp; Anteil&nbsp; an&nbsp; Interessierten,&nbsp; wie&nbsp; internationale&nbsp; Erfahrungen&nbsp; zeigen.&nbsp; Die&nbsp; Einbindung&nbsp; der Allgemeinmedizin&nbsp; erhöht&nbsp; das&nbsp; Verständnis&nbsp; und&nbsp; die&nbsp; Wertschätzung gegenüber&nbsp; der&nbsp; Primärversorgung&nbsp; auch&nbsp; unter&nbsp; all&nbsp; jenen,&nbsp; die&nbsp; ein Sonderfach&nbsp; anstreben,&nbsp; und&nbsp; ist&nbsp; für&nbsp; die&nbsp; spätere&nbsp; Zusammenarbeit zwischen&nbsp; den&nbsp; Versorgungsebenen&nbsp; relevant.&nbsp; Die&nbsp; universitäre&nbsp; Allgemeinmedizin erfüllt dabei eine wichtige Rolle in der Koordination, Durchführung&nbsp; und&nbsp; Qualitätssicherung.&nbsp; In&nbsp; diesem&nbsp; Themenblock sollen somit Ideen zur Stärkung und Verbesserung der Wertschätzung&nbsp; gegenüber&nbsp; der&nbsp; AM&nbsp; und&nbsp; ihren&nbsp; Instituten&nbsp; eingebracht&nbsp; und Maßnahmen ausgearbeitet werden, welche die Stellung der Allgemeinmedizin&nbsp; an&nbsp; den&nbsp; Universitäten&nbsp; ideell&nbsp; und&nbsp; finanziell&nbsp; verbessern können.</p>
<h3>Fachausbildung</h3>
<p>Trotz&nbsp; neuer&nbsp; Ausbildungsordnung&nbsp; besteht&nbsp; nach&nbsp; wie&nbsp; vor&nbsp; ein&nbsp; großes Gefälle&nbsp; in&nbsp; der&nbsp; Ausbildungsqualität&nbsp; einzelner&nbsp; Standorte.&nbsp; Die&nbsp; Lehrpraxis-Finanzierung&nbsp; wird&nbsp; erst&nbsp; in&nbsp; allerletzter&nbsp; Sekunde&nbsp; überall&nbsp; geregelt&nbsp; sein&nbsp; (und&nbsp; nicht&nbsp; bundesweit&nbsp; einheitlich),&nbsp; die&nbsp; gesetzliche&nbsp; Anerkennung&nbsp; als&nbsp; eigenes&nbsp; Fach&nbsp; ist&nbsp; nach&nbsp; wie&nbsp; vor&nbsp; nicht&nbsp; gegeben.&nbsp; Die&nbsp; Zusammensetzung&nbsp; des&nbsp; Fächerkanons&nbsp; und&nbsp; die&nbsp; Ausbildungsdauer&nbsp; sind auch Thema von Diskussionen. Gerade punkto Gleichstellung in der Ausbildung(-squalität)&nbsp; und&nbsp; Wertschätzung&nbsp; erscheint&nbsp; die&nbsp; Fachanerkennung&nbsp; unumgänglich.&nbsp; Doch&nbsp; gibt&nbsp; es&nbsp; genügend&nbsp; weitere&nbsp; Maßnahmen,&nbsp; die&nbsp; Studierende&nbsp; mit&nbsp; Studienabschluss&nbsp; mehr&nbsp; an&nbsp; die&nbsp; Ergreifung dieses Faches denken lassen könnten.</p>
<h3>Niederlassung</h3>
<p>War es früher eine „Selbstverständlichkeit“, den Sprung in die Niederlassung mehr oder weniger unbedarft zu wagen, so hat sich dies gewandelt:&nbsp; Die&nbsp; jüngeren&nbsp; Generationen&nbsp; fühlen&nbsp; sich&nbsp; auf&nbsp; die&nbsp; unternehmerische Tätigkeit nicht ausreichend vorbereitet und sind weniger bereit, langfristige finanzielle Risiken für den Beruf einzugehen. Gab&nbsp; es&nbsp; früher&nbsp; eigentlich&nbsp; nur&nbsp; die&nbsp; Möglichkeit&nbsp; der&nbsp; Selbstständigkeit, so sind heute sowohl weitere Zusammenarbeitsformen als auch die Selbstständigkeit&nbsp; mit&nbsp; unternehmerischer&nbsp; Eigenverantwortlichkeit&nbsp; – vielleicht eingebettet in ein Netzwerk – erwünscht. Welche Möglichkeiten es gibt und was man dazu braucht, erfahren junge Kollegen oft&nbsp; erst&nbsp; in&nbsp; einem&nbsp; späten&nbsp; Stadium&nbsp; oder&nbsp; gar&nbsp; nicht.&nbsp; Unsicherheiten, Vorurteile und Ängste, die während der Ausbildung bestehen, müssen vor der Entscheidung zur Niederlassung schon ausgeräumt werden,&nbsp; sonst&nbsp; wird&nbsp; diese&nbsp; Entscheidung&nbsp; seltener&nbsp; getroffen.&nbsp; Zusätzlich sollte der Mobilität der jungen Generation Rechnung getragen werden&nbsp; –&nbsp; bundesländerunterschiedliche&nbsp; Regelungen&nbsp; und&nbsp; Zusammenarbeitsformen machen den Durchblick schwer und verunsichern.</p>
<h3>Niedergelassene Tätigkeit</h3>
<p>In&nbsp; diesem&nbsp; Themenbereich&nbsp; werden&nbsp; Niederlassungsformen&nbsp; genauer&nbsp; beleuchtet&nbsp; sowie&nbsp; Vorschläge&nbsp; zur&nbsp; Arbeitserleichterung&nbsp; und&nbsp; Belastungsreduktion erarbeitet. Gerade Best-Practice-Beispiele geben erste Hinweise, wie eine Attraktivierung des Berufes aussehen könnte, Netzwerkideen oder auch Änderungen in den Regelungen des Ärztenotdienstes (Beispiel Oberösterreich – HÄND) erscheinen genauso sinnvoll&nbsp; wie&nbsp; andere&nbsp; Maßnahmen,&nbsp; die&nbsp; nicht&nbsp; nur&nbsp; in&nbsp; fernerer&nbsp; und&nbsp; näherer Zukunft, sondern auch im bestehenden System bereits Erleichterungen oder Verbesserungen bringen könnten.</p>
<h3>Strukturelle Aufwertung</h3>
<p>Dieser&nbsp; Themenblock&nbsp; beschäftigt&nbsp; sich&nbsp; mit&nbsp; Maßnahmen&nbsp; wie&nbsp; der&nbsp; Anerkennung als Fach, der Steigerung der Wertschätzung im Gesundheitssystem&nbsp; und&nbsp; unter&nbsp; der&nbsp; Kollegenschaft,&nbsp; der&nbsp; Wahrnehmung&nbsp; als Fach&nbsp; mit&nbsp; hoher&nbsp; wissenschaftlicher&nbsp; Relevanz&nbsp; und&nbsp; vielem&nbsp; mehr.&nbsp; Ziel ist&nbsp; es,&nbsp; mit&nbsp; diesen&nbsp; Maßnahmen&nbsp; den&nbsp; Wert&nbsp; der&nbsp; Allgemeinmedizin&nbsp; sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Gesundheitssystem klarer darzustellen.&nbsp; Es&nbsp; braucht&nbsp; nicht&nbsp; nur&nbsp; eine&nbsp; strukturelle&nbsp; Wertschätzung&nbsp; zur erleichterten finanziellen Aufwertung, es braucht Wertschätzung für die&nbsp; vielen&nbsp; jetzt&nbsp; arbeitenden&nbsp; Allgemeinmediziner,&nbsp; um&nbsp; diese&nbsp; als&nbsp; Mentoren&nbsp; und&nbsp; Lehrende&nbsp; für&nbsp; jüngere&nbsp; Generationen&nbsp; zu&nbsp; gewinnen&nbsp; und zu&nbsp; behalten.&nbsp; Gelungene&nbsp; Lehre&nbsp; und&nbsp; das&nbsp; Begeistern&nbsp; für&nbsp; diesen&nbsp; Beruf funktionieren nur dann, wenn dieser auch nach wie vor mit Freude erlebt wird.</p>
<h3>Ökonomische Wertschätzung</h3>
<p>Hand&nbsp; in&nbsp; Hand&nbsp; mit&nbsp; einer&nbsp; Verbesserung&nbsp; der&nbsp; allgemeinen&nbsp; Wertschätzung&nbsp; bedarf&nbsp; es&nbsp; einer&nbsp; Systemänderung&nbsp; hin&nbsp; zu&nbsp; beispielsweise&nbsp; ausgeglichenen&nbsp; Honorierungssystemen&nbsp;&nbsp; beziehungsweise&nbsp;&nbsp; Anerkennung der&nbsp; entsprechenden&nbsp; Arbeitsleistung.&nbsp; Eine&nbsp; Verbesserung&nbsp; der&nbsp; Betreuungsqualität für die Patienten kann vielleicht durch finanzielle Anreize&nbsp; oder&nbsp; vielleicht&nbsp; durch&nbsp; eine&nbsp; Adaptation&nbsp; der&nbsp; Zahl&nbsp; der&nbsp; Kassenstellen erlangt&nbsp; werden.&nbsp; Solche&nbsp; und&nbsp; ähnliche&nbsp; Gedanken&nbsp; werden&nbsp; in&nbsp; diesem Themenblock beleuchtet, und es wird versucht, Maßnahmen zu finden,&nbsp; die&nbsp; möglichst&nbsp; einfach&nbsp; eine&nbsp; ökonomische&nbsp; Wertschätzung&nbsp; ausdrücken.</p>
<h2><a id="Timeline" name="Timeline">Timeline</a></h2>
<h4>Bisherige Timeline</h4>
<ul>
<li>08/2017: Grundidee &#8220;Multimodales Therapiekonzept gegen einen Landärztemangel&#8221; der NÖGAM</li>
<li>10/2017: Weiterentwicklung zur Idee eines &#8220;Masterplan Allgemeinmedizin&#8221; unter Einbeziehung des Instituts für Allgemeinmedizin (BSAM) und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)</li>
<li>11/2017: Umfrage im ÖGAM-Vorstand</li>
<li>11/2017: Besprechung im ÖGAM-Vorstand &#8211; Beschluss zur Weiterführung des Projekts</li>
<li>11/2017: Einbindung von Projektpartnern (Bundessektion Allgemeinmedizin und Universitäten)</li>
<li>12/2017: Beginn der Online-Konsultation</li>
<li>02/2018: Abschluss der Online-Konsultation</li>
<li>03/2018: Maßnahmen-Workshops im Rahmen der ÖGAM-Klausur (St. Gilgen)</li>
<li>04/2018: Einarbeiten der Workshop-Ergebnisse</li>
<li>04-05/2018: Engere Abstimmung mit der Bundessektion Allgemeinmedizin (BSAM)</li>
<li>05-07/2018: Einarbeitung Abstimmung BSAM, weitere Feedbackrunden Autoren</li>
<li>07/2018: Finalisierung des Masterplans V 1.0 zur Veröffentlichung</li>
<li>08/2018: <a href="https://oegam.at/2018/08/08/praesentation-masterplan-allgemeinmedizin/">Vorstellung des Masterplans &#8220;Meet the Experts&#8221; &#8211; Wien am 8.8.2018</a></li>
</ul>
<h2><a id="Team und Mitarbeit" name="Team und Mitarbeit">Team und Mitarbeit</a></h2>
<h3>Koordinationsgruppe</h3>
<ul>
<li>ÖGAM: <a href="/team/profil/1175">Susanne Rabady</a></li>
<li>JAMÖ: <a href="https://oegam.at/internes_dokument/253/">Sebastian Huter</a></li>
<li>BSAM: <a href="/team/profil/355">Christoph Fürthauer</a></li>
<li>Universitäter Bereich (IAMEV): <a href="/team/profil/1192">Stephanie Poggenburg</a></li>
<li>Koordination: Maria Wendler</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GPTopia &#8211; VdGM Preconference WONCA Europe 2016</title>
		<link>https://oegam.at/2016/06/gptopia-vdgm-preconference-wonca-europe-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Wendler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 09:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2016/06/28/gptopia-vdgm-preconference-wonca-europe-2016/</guid>

					<description><![CDATA[In the course of two days, about 200 young and emerging family doctors have discussed the challenges general practice is facing. For each topic one key message has been selected to be part of the final declaration.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>THE GPTOPIA HEALTHCARE DECLARATION</strong></div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">VdGM Pre-conference, GPtopia, June 14th and 15th 2016</div>
<div style="text-align: center;">In the course of two days, about 200 young and emerging family doctors have discussed the challenges</div>
<div style="text-align: center;">general practice is facing: electronic communication and internet medicine, quality of care for patients</div>
<div style="text-align: center;">with chronic diseases, rural medicine, international health, how to be a leader, how to be a workshop</div>
<div style="text-align: center;">facilitator, family violence, and research in primary health care. For each topic, the working groups have</div>
<div style="text-align: center;">presented three messages, one of which has been selected by joint decision to be part of the final</div>
<div style="text-align: center;">declaration.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>DECLARATION</strong></div>
<div style="text-align: center;">“As new and upcoming general practitioners, we commit ourselves to the following statements in our</div>
<div style="text-align: center;">daily work with patients, in research and in quality improvement.”</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Electronic Health Communication and Internet Medicine</strong></div>
<div style="text-align: center;">To ensure responsible use of advanced medical technologies in order to provide health care and</div>
<div style="text-align: center;">preserve human doctor-patient relationship, to avoid overdiagnosis and selfmedication, data has</div>
<div style="text-align: center;">to be managed with respect.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Rural Medicine</strong></div>
<div style="text-align: center;">To ensure retention, recruitment and training of GPs in rural areas in GPtopia, we have to develop a</div>
<div style="text-align: center;">Rural GP Web. This includes professionel, educational, social and financial support.</div>
<div style="text-align: center;">Quality of Care for Patients with Chronic Diseases in Family Medicine</div>
<div style="text-align: center;">Focus on targeted screening and patient education in order to achieve better care.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>International Health</strong></div>
<div style="text-align: center;">Refugee participation: We want refugees to be able to do what they do best. For refugee empowerment</div>
<div style="text-align: center;">and for integration in society it is fundamental for refugees to participate on a professional level. We will</div>
<div style="text-align: center;">welcome and consider every refugee as an individual and a resource.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>VdGM-EGPRN Research Workshop</strong></div>
<div style="text-align: center;">Promoting mentoring and collaboration between junior doctors and mentors by increasing communication</div>
<div style="text-align: center;">between GPs and other specialists inside universities and by developing an online European network.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Family Violence Workshop</strong></div>
<div style="text-align: center;">We will work for a clear, organized collaboration network which includes primary care, social services,</div>
<div style="text-align: center;">police, justice and others, creating clear pathways with well defined roles and responsibilities, all committed</div>
<div style="text-align: center;">against Family Violence.</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: center;">&nbsp;</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hausärztliche und familienmedizinische Grundversorgung</title>
		<link>https://oegam.at/2015/11/hausaerztliche-und-familienmedizinische-grundversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 20:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2015/11/13/hausaerztliche-und-familienmedizinische-grundversorgung/</guid>

					<description><![CDATA[Die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin hat 2015 einige Positionen zum Thema &#8220;Hausärztliche und familienmedizinische Grundversorgung&#8221; veröffentlicht. Die Stärkung der hausärztlichen, allgemeinmedizinischen Versorgung ist angesichts der zunehmenden Spezialisierung und Fragmentierung der&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2015/11/hausaerztliche-und-familienmedizinische-grundversorgung/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hausärztliche und familienmedizinische Grundversorgung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
	Die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin hat 2015 einige Positionen zum Thema &#8220;Hausärztliche und familienmedizinische Grundversorgung&#8221; veröffentlicht.</p>
<ol>
<li>
		Die <strong>Stärkung der hausärztlichen, allgemeinmedizinischen Versorgung</strong> ist angesichts der zunehmenden Spezialisierung und Fragmentierung der Gesundheitsversorgung wichtiger denn je. Gerade wegen der immer differenzierteren und spezialisierteren Behandlungsoptionen und der Zunahme chronisch und mehrfach kranker Menschen ist eine langzeitige und umfassende Betreuung sinnvoll. Diese wird derzeit aber auch in Zukunft im Hausarztbereich zwischen verschiedenen ärztlichen Disziplinen bzw. nichtärztlichen Professionen begleitet und koordiniert, wird aber vor allem auch selbst geleistet.</li>
<li>
		Eine <strong>wohnortnahe und niederschwellig erreichbare hausärztliche Versorgung</strong> muss auch in Zukunft für die Bevölkerung in allen Regionen Österreichs sowohl im ländlichen als auch im städtischen Bereich gesichert sein. Die Vergabe von Kassen-Verträgen ist entsprechend einem vereinbarten Stellenplan aus Gründen der Versorgungsqualität, der Existenzsicherheit und der Investitionssicherheit neu beginnender Kassenärzte vorzunehmen. Die Parteienstellung der Ärztekammer ist dabei eine unverzichtbare Grundlage.</li>
<li>
		Die Domäne <strong>Familienmedizin</strong> der hausärztlichen Versorgung widmet sich besonders dem Lebensumfeld und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit bzw. Resilienz der Patienten. Dieser vorwiegend im psychosozialen Bereich bestehender Arbeitsauftrag ist zusammen mit anderen Gesundheitsberufen zu erfüllen. Dabei kann die Beziehung sowohl zum einzelnen Patienten in seinem Beziehungsgefüge als auch zu seinem Lebensumfeld als Ganzes, als System, verstanden werden.</li>
<li>
		Für eine <strong>gestufte bzw. integrierte Gesundheitsversorgung</strong> sind klare Aufträge zu schaffen. Hausärztinnen und Hausärzte stellen eine qualifizierte medizinische Grundversorgung sicher und organisieren bei Bedarf die Zusammenarbeit mit Fachspezialisten, Kliniken, Pflege- und Sozialdiensten, anderen Gesundheitsberufen sowie Einrichtungen in der Gemeinde. Sie nehmen eine zentrale Position als verantwortliche Koordinatorinnen und Koordinatoren ein und halten den Überblick über die Gesamtversorgung des Patienten. Rahmenbedingungen, die eine Steuerung der Patientenströme in die richtige Versorgungsebene ermöglichen, sind zu schaffen.</li>
<li>
		Die <strong>Rahmenbedingungen für neue Organisationsformen</strong> sind für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. die Lebensplanung der jungen Generation im hausärztlichen Bereich zu schaffen. Dazu gehört die ausreichende Honorierung, die bessere Organisation der Bereitschaftsdienste, die Möglichkeit zur Teilzeittätigkeit, die Vereinbarung von Wiedereinstellungsmodellen, der Anstellung von Ärzten bei Ärzten. Diesen neuen Zusammenarbeitsformen dürfen Honorierungssysteme nicht demotivierend entgegenstehen. Die unternehmerische Verantwortung für neue ärztliche Organisationsmodelle sollte nach wie vor nicht staatlichen oder Rendite- bzw. Auslastungs-interessierten Institutionen überlassen werden.</li>
<li>
		<strong>Neue Honorierungsformen</strong> sind notwendig, die einer modernen Allgemeinmedizin entsprechen. Sie sollen einerseits durch Pauschalbeträge weitgehend der Betreuungs- bzw. Beziehungsmedizin gerecht werden, andererseits durch ausgewählte Einzelleistungen motivierend für die Leistungserbringung wirksam sein. Der dazu notwendige neue Gesamtvertrag ist durch die Ärztekammer als Interessenvertretung zu verhandeln.</li>
<li>
		Die <strong>Arbeit im Team</strong> ist sowohl innerhalb von Praxen, als auch im umgebenden Gesundheitsbereich zwingend. Dies betrifft die strukturierte Zusammenarbeit mit anderen Ärzten und mit nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen (diplomierte Pflege, Physio-/Ergotherapeuten, Psychotherapeuten, Logotherapeuten, Sozialarbeitern etc.). Sie ist notwendig bzw. selbstverständlich, um die steigenden Anforderungen der Patienten-Versorgung zu bewältigen. Der über die Teamarbeit erreichte Nutzen erfordert darüber hinaus eine angemessene Honorierung aller beteiligten Professionen.</li>
<li>
		Der Kontakt mit der <strong>Allgemeinmedizin</strong> soll <strong>im Studium</strong> frühzeitig und durchgehend erfolgen. Eine Stärkung der bestehenden universitären allgemeinmedizinischen Institute und die Gründungen von Instituten für Allgemeinmedizin an der MedUni Linz und MedUni Innsbruck sind dazu unbedingt notwendig. Studierenden sollte während ihres gesamten Studiums immer wieder mit der Hausarztmedizin in Kontakt kommen. Neben der Verbesserung des Verständnisses für die medizinische Grundversorgung und dem Interesse für allgemeinmedizinische Kompetenz ist dies eine Voraussetzung, um medizinischen Nachwuchs für die hausärztliche Versorgung zu gewinnen.</li>
<li>
		Ein <strong>Weiterbildungsverbund für zukünftige Ärzte für Allgemeinmedizin</strong> muss geschaffen werden. Er soll den fugenlosen Ablauf der postpromotionellen Ausbildung im stationären wie im niedergelassenen Bereich bzw. in der Lehrpraxis sichern. Der allgemeinmedizinische Nachwuchs soll hier eine Anlaufstelle für die Sicherung seiner Ausbildungsqualität haben.</li>
<li>
		Die <strong>allgemeinmedizinische Lehrpraxis</strong> ist im neuen Curriculum der postpromotionellen Ausbildung verpflichtend enthalten. Ein Schwerpunkt des Lernprozesses ist die Hinführung zu einem sicheren Management der Probleme akut erkrankter Menschen, die kompetente medizinische Begleitung chronisch Kranker, der zeitgemäße Umgang mit Multimorbidität, Polypharmazie, aber auch die Sicherung einer guten Kompetenz bei Vorsorge, Früherkennung und Gesundheitsförderung. Eine externe Finanzierung der Gehälter der Lehrpraktikanten ist zu sichern, da die durchschnittlichen allgemeinmedizinischen Praxen keine ausreichende wirtschaftliche Kapazität dafür haben.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Vertrauensarztmodell</title>
		<link>https://oegam.at/2014/11/vertrauensarztmodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Administrator ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2014 21:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oegam.puntigam.biz/2014/11/22/vertrauensarztmodell/</guid>

					<description><![CDATA[Grundsatzpapier der ÖGAM zu einer Neuorientierung des österreichischen Gesundheitssystems Um die Zukunft des österreichischen Gesundheitssystems zu sichern, gilt es Optimierungspotentiale im Sinne einer Effizienzsteigerung zu finden und umzusetzen. Die Österreichische&#8230;&#160;<a href="https://oegam.at/2014/11/vertrauensarztmodell/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Das Vertrauensarztmodell</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Grundsatzpapier der ÖGAM zu einer Neuorientierung des österreichischen Gesundheitssystems</strong></p>
<p>
	Um die Zukunft des österreichischen Gesundheitssystems zu sichern, gilt es Optimierungspotentiale im Sinne einer Effizienzsteigerung zu finden und umzusetzen. Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein und Familienmedizin (ÖGAM) hat dazu folgende Vorschläge und Forderungen:</p>
<ol>
<li>
		Wir bekennen uns zum solidarischen, sozialen Gesundheitssystem mit freiberuflichen Arztpraxen als&nbsp;Grundlage der ambulanten Versorgung. Dies steht im Gegensatz zu ambulanten Versorgungszentren im Besitz&nbsp;von Kapitalgesellschaften, deren wichtigstes Ziel der Shareholder Value ist.</li>
<li>
		Wir anerkennen die Notwendigkeit von Regelungen bzw. Steuerung durch die Sozialversicherungen unter&nbsp;der Voraussetzung ausreichender Transparenz und Mitbestimmung der Ärzteschaft. Das Ziel jeder Maßnahme im&nbsp;Gesundheitssystem muss klar erkennbar sein. Es muss einerseits der Erfüllung der medizinischen Bedürfnisse und&nbsp;der Zufriedenheit der Bevölkerung dienen, andererseits aber auch zeitgemäße Arbeitsbedingungen und die&nbsp;berufliche Zufriedenheit der im Gesundheitsbereich Tätigen gewährleisten.</li>
<li>
		Wir bekennen uns zu einer integrierten Versorgung auf der Basis einer tragfähigen Arzt-Patientenbeziehung.&nbsp;Dies bedeutet die Aufgabendefinition der jeweiligen Versorgungsebene, die Betreuung auf der dem jeweiligen&nbsp;Gesundheitsproblem angemessenen Ebene und die strukturierte Zusammenarbeit zwischen den Ebenen.<br />
		Eine integrierte Versorgung impliziert Zugangsregelungen:</p>
<ul>
<li>
				Die Versicherten wählen einen „Arzt des Vertrauens“ (z.B. französisches Modell).</li>
<li>
				Die Wahl ist persönlich. In einer Familie kann jeder seinen eigenen Arzt wählen.</li>
<li>
				Jeder Allgemeinmediziner oder Facharzt kann gewählt werden. Notwendig ist dessen Zustimmung. Der Arzt&nbsp;kann nur bis zu einer gewissen Versichertenzahl Versicherte zur Einschreibung annehmen. Vertretungen und&nbsp;Notfälle bedürfen einer Sonderregelung.</li>
<li>
				Der Arzt des Vertrauens wird bei einer Erkrankung und in Fragen der Gesundheitsvorsorge zuerst aufgesucht.&nbsp;Ausnahmen sind Notfälle und zu definierende Fachgruppen.</li>
<li>
				Werden andere Fachärzte oder Ambulanzen direkt aufgesucht ist ein Selbstbehalt vom Versicherten zu tragen.</li>
<li>
				Der Versicherte kann sich von seinem gewählten Arzt abmelden, dazu ist das Ausfüllen eines Formulars&nbsp;notwendig das an Versicherung und Arzt zu senden ist.&nbsp;</li>
</ul>
</li>
<li>
		Entsprechend der Zahl der eingetragenen Versicherten wird von der Versicherung pro Jahr ein Betrag für die&nbsp;Strukturvorhaltung an die Praxis gezahlt. Die Praxis verpflichtet sich im Gegenzug zu einem definierten, von jedem&nbsp;Kassenarzt zu erbringenden Leistungsspektrum.</li>
<li>
		Wir fordern umsetzbare Rahmenbedingungen für neue Kooperationsformen wie Gruppenpraxen oder&nbsp;regionale Betreuungsverbünde zur Sicherung der Erreichbarkeit und Zusammenarbeit vor allem auch in&nbsp;Großstädten.</li>
<li>
		Um die Kontinuität der Betreuung zu gewährleisten, bedarf es einer verpflichtenden Befundübermittlung aller&nbsp;Einrichtungen des Gesundheitswesens an den Arzt des Vertrauens. Ebenso bedarf es im Anlassfall der&nbsp;gezielten Informationsübermittlung vom Arzt des Vertrauens an die konsultierten Kooperationspartner.</li>
<li>
		Wir fordern eine Anpassung des stationären Bereiches an europäisch übliche Dimensionen und eine bessere&nbsp;Koordination der Finanzierung des stationären und niedergelassenen Bereiches.</li>
<li>
		Den Punkten 1-7 liegt ein Bekenntnis zur umfassenden Qualität im Gesundheitswesen zugrunde. Es betrifft&nbsp;die Dimensionen Effektivität, Effizienz, Erreichbarkeit, Gleichheit, Angemessenheit und Sicherheit.&nbsp;Die im Folgenden beispielhaft angeführten Aspekte der Qualität sollen die unterschiedlichen Sichtweisen&nbsp;(Patienten, Leistungserbringer, Berufsstand, Systemverantwortliche) widerspiegeln:</li>
</ol>
<h2>
	Qualität aus Sicht der Patienten</h2>
<ul>
<li>
		Professionelle Reaktion auf ihre Anliegen, Bedürfnisse, Probleme durch hohe Kompetenz der&nbsp;Leistungserbringer</li>
<li>
		Sicherheit (geringe Risiken bei Diagnostik, Therapie)</li>
<li>
		Gute Erreichbarkeit (wohnortnahe Versorgung), angemessene Wartezeiten</li>
<li>
		Erfüllung des Informationsbedürfnisses, Beteiligung an Entscheidungen, Recht auf Selbstverantwortung</li>
<li>
		Respektvoller, würdevoller Umgang</li>
<li>
		Verschwiegenheit</li>
<li>
		Datenschutz</li>
<li>
		Recht auf einen persönlichen Arzt</li>
<li>
		Recht auf eine kontinuierliche Betreuung</li>
<li>
		Recht auf Prävention</li>
</ul>
<h2>
	Qualität aus Sicht der ärztlichen Leistungserbringer</h2>
<ul>
<li>
		Erhalt der Rahmenbedingungen für eine vertrauliche Arzt-Patientenbeziehung</li>
<li>
		Gutes Ergebnis der professionellen Leistung</li>
<li>
		Möglichkeit zur Erbringung angemessener Diagnostik sowie effektiver und effizienter Therapie</li>
<li>
		Ausreichend Raum für Prävention</li>
<li>
		Erhaltung und der eigenen Gesundheit</li>
<li>
		Arbeitszufriedenheit von Ärzten und Angestellten</li>
</ul>
<h2>
	Qualität aus Sicht des ärztlichen Berufsstandes</h2>
<ul>
<li>
		Gute Aus- und Weiterbildung</li>
<li>
		Arbeitsmöglichkeit entsprechend dem Stand der Erkenntnisse</li>
<li>
		Einhaltung ethischer Grundhaltungen</li>
<li>
		Leistungsgerechtes Einkommen</li>
<li>
		Weitgehende Selbstbestimmung in Anerkennung der Leistungen für die Gesellschaft</li>
</ul>
<h2>
	Qualität aus Sicht der Systemverantwortlichen</h2>
<ul>
<li>
		Angemessenheit der Ressourcen für die lokalen Bedürfnisse</li>
<li>
		Transparente und die Arbeitswirklichkeit der Leistungserbringer berücksichtigende Regelsysteme</li>
<li>
		Sicherung der Finanzierbarkeit im Sinne von Bereitstellung ausreichender Mittel</li>
<li>
		Zufriedenheit der Bevölkerung</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
