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	<title>MPAM &#8211; ÖGAM</title>
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	<description>Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin</description>
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	<title>MPAM &#8211; ÖGAM</title>
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	<item>
		<title>Konzept für einen Masterplan Allgemeinmedizin</title>
		<link>https://oegam.at/2018/04/konzept-fuer-einen-masterplan-allgemeinmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Huter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 10:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Masterplan Allgemeinmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[MPAM]]></category>
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					<description><![CDATA[Hintergründe, Ergebnisse und aktuelle Versionen - alles rund um den Masterplan Allgemeinmedizin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel möchten wir kurz die Hintergründe und das Ergebnis zum Masterplan Allgemeinmedizin erklären. Den Masterplan zum Download finden sie auf <a href="https://oegam.at/masterplan-allgemeinmedizin/">oegam.at/masterplan</a></p>
<ul>
<li><a href="#Hintergrund">Hintergrund und Entstehung</a></li>
<li><a href="#Maßnahmenbereiche">Maßnahmenbereiche</a></li>
<li><a href="#Team und Mitarbeit">Team und Mitarbeit</a></li>
<li><a href="#Timeline">Timeline</a></li>
</ul>
<h2><a id="Hintergrund" name="Hintergrund">Hintergrund und Entstehung</a></h2>
<p>Erste&nbsp; Anstöße&nbsp; für&nbsp; das&nbsp; Projekt&nbsp; „Masterplan&nbsp; Allgemeinmedizin“&nbsp; kamen aus einer von der Bevölkerung ausgehenden Regionalinitiative im Waldviertel. Dort hatte akute, begründete Sorge bestanden, dass die&nbsp; Hausärzte&nbsp; und&nbsp; damit&nbsp; die&nbsp; wohnortnahe&nbsp; Versorgung&nbsp; verlorengehen&nbsp; könnten.&nbsp; Innerhalb&nbsp; der&nbsp; NÖGAM&nbsp; reifte&nbsp; daraufhin&nbsp; in&nbsp; vielen&nbsp; Diskussionen über eine Gegensteuerung die Überzeugung, dass Einzelmaßnahmen&nbsp; zur&nbsp; Lösung&nbsp; dieses&nbsp; vielschichtigen&nbsp; Problems&nbsp; nicht&nbsp; ausreichen werden.</p>
<h2><a id="Maßnahmenbereiche" name="Maßnahmenbereiche">Maßnahmenbereiche</a></h2>
<h3>Universitäre Ausbildung</h3>
<p>Ein&nbsp; frühes&nbsp; und&nbsp; kontinuierliches&nbsp; Auseinandersetzen&nbsp; von&nbsp; Studierenden&nbsp; mit&nbsp; der&nbsp; Allgemeinmedizin&nbsp; erhöht&nbsp; den&nbsp; Anteil&nbsp; an&nbsp; Interessierten,&nbsp; wie&nbsp; internationale&nbsp; Erfahrungen&nbsp; zeigen.&nbsp; Die&nbsp; Einbindung&nbsp; der Allgemeinmedizin&nbsp; erhöht&nbsp; das&nbsp; Verständnis&nbsp; und&nbsp; die&nbsp; Wertschätzung gegenüber&nbsp; der&nbsp; Primärversorgung&nbsp; auch&nbsp; unter&nbsp; all&nbsp; jenen,&nbsp; die&nbsp; ein Sonderfach&nbsp; anstreben,&nbsp; und&nbsp; ist&nbsp; für&nbsp; die&nbsp; spätere&nbsp; Zusammenarbeit zwischen&nbsp; den&nbsp; Versorgungsebenen&nbsp; relevant.&nbsp; Die&nbsp; universitäre&nbsp; Allgemeinmedizin erfüllt dabei eine wichtige Rolle in der Koordination, Durchführung&nbsp; und&nbsp; Qualitätssicherung.&nbsp; In&nbsp; diesem&nbsp; Themenblock sollen somit Ideen zur Stärkung und Verbesserung der Wertschätzung&nbsp; gegenüber&nbsp; der&nbsp; AM&nbsp; und&nbsp; ihren&nbsp; Instituten&nbsp; eingebracht&nbsp; und Maßnahmen ausgearbeitet werden, welche die Stellung der Allgemeinmedizin&nbsp; an&nbsp; den&nbsp; Universitäten&nbsp; ideell&nbsp; und&nbsp; finanziell&nbsp; verbessern können.</p>
<h3>Fachausbildung</h3>
<p>Trotz&nbsp; neuer&nbsp; Ausbildungsordnung&nbsp; besteht&nbsp; nach&nbsp; wie&nbsp; vor&nbsp; ein&nbsp; großes Gefälle&nbsp; in&nbsp; der&nbsp; Ausbildungsqualität&nbsp; einzelner&nbsp; Standorte.&nbsp; Die&nbsp; Lehrpraxis-Finanzierung&nbsp; wird&nbsp; erst&nbsp; in&nbsp; allerletzter&nbsp; Sekunde&nbsp; überall&nbsp; geregelt&nbsp; sein&nbsp; (und&nbsp; nicht&nbsp; bundesweit&nbsp; einheitlich),&nbsp; die&nbsp; gesetzliche&nbsp; Anerkennung&nbsp; als&nbsp; eigenes&nbsp; Fach&nbsp; ist&nbsp; nach&nbsp; wie&nbsp; vor&nbsp; nicht&nbsp; gegeben.&nbsp; Die&nbsp; Zusammensetzung&nbsp; des&nbsp; Fächerkanons&nbsp; und&nbsp; die&nbsp; Ausbildungsdauer&nbsp; sind auch Thema von Diskussionen. Gerade punkto Gleichstellung in der Ausbildung(-squalität)&nbsp; und&nbsp; Wertschätzung&nbsp; erscheint&nbsp; die&nbsp; Fachanerkennung&nbsp; unumgänglich.&nbsp; Doch&nbsp; gibt&nbsp; es&nbsp; genügend&nbsp; weitere&nbsp; Maßnahmen,&nbsp; die&nbsp; Studierende&nbsp; mit&nbsp; Studienabschluss&nbsp; mehr&nbsp; an&nbsp; die&nbsp; Ergreifung dieses Faches denken lassen könnten.</p>
<h3>Niederlassung</h3>
<p>War es früher eine „Selbstverständlichkeit“, den Sprung in die Niederlassung mehr oder weniger unbedarft zu wagen, so hat sich dies gewandelt:&nbsp; Die&nbsp; jüngeren&nbsp; Generationen&nbsp; fühlen&nbsp; sich&nbsp; auf&nbsp; die&nbsp; unternehmerische Tätigkeit nicht ausreichend vorbereitet und sind weniger bereit, langfristige finanzielle Risiken für den Beruf einzugehen. Gab&nbsp; es&nbsp; früher&nbsp; eigentlich&nbsp; nur&nbsp; die&nbsp; Möglichkeit&nbsp; der&nbsp; Selbstständigkeit, so sind heute sowohl weitere Zusammenarbeitsformen als auch die Selbstständigkeit&nbsp; mit&nbsp; unternehmerischer&nbsp; Eigenverantwortlichkeit&nbsp; – vielleicht eingebettet in ein Netzwerk – erwünscht. Welche Möglichkeiten es gibt und was man dazu braucht, erfahren junge Kollegen oft&nbsp; erst&nbsp; in&nbsp; einem&nbsp; späten&nbsp; Stadium&nbsp; oder&nbsp; gar&nbsp; nicht.&nbsp; Unsicherheiten, Vorurteile und Ängste, die während der Ausbildung bestehen, müssen vor der Entscheidung zur Niederlassung schon ausgeräumt werden,&nbsp; sonst&nbsp; wird&nbsp; diese&nbsp; Entscheidung&nbsp; seltener&nbsp; getroffen.&nbsp; Zusätzlich sollte der Mobilität der jungen Generation Rechnung getragen werden&nbsp; –&nbsp; bundesländerunterschiedliche&nbsp; Regelungen&nbsp; und&nbsp; Zusammenarbeitsformen machen den Durchblick schwer und verunsichern.</p>
<h3>Niedergelassene Tätigkeit</h3>
<p>In&nbsp; diesem&nbsp; Themenbereich&nbsp; werden&nbsp; Niederlassungsformen&nbsp; genauer&nbsp; beleuchtet&nbsp; sowie&nbsp; Vorschläge&nbsp; zur&nbsp; Arbeitserleichterung&nbsp; und&nbsp; Belastungsreduktion erarbeitet. Gerade Best-Practice-Beispiele geben erste Hinweise, wie eine Attraktivierung des Berufes aussehen könnte, Netzwerkideen oder auch Änderungen in den Regelungen des Ärztenotdienstes (Beispiel Oberösterreich – HÄND) erscheinen genauso sinnvoll&nbsp; wie&nbsp; andere&nbsp; Maßnahmen,&nbsp; die&nbsp; nicht&nbsp; nur&nbsp; in&nbsp; fernerer&nbsp; und&nbsp; näherer Zukunft, sondern auch im bestehenden System bereits Erleichterungen oder Verbesserungen bringen könnten.</p>
<h3>Strukturelle Aufwertung</h3>
<p>Dieser&nbsp; Themenblock&nbsp; beschäftigt&nbsp; sich&nbsp; mit&nbsp; Maßnahmen&nbsp; wie&nbsp; der&nbsp; Anerkennung als Fach, der Steigerung der Wertschätzung im Gesundheitssystem&nbsp; und&nbsp; unter&nbsp; der&nbsp; Kollegenschaft,&nbsp; der&nbsp; Wahrnehmung&nbsp; als Fach&nbsp; mit&nbsp; hoher&nbsp; wissenschaftlicher&nbsp; Relevanz&nbsp; und&nbsp; vielem&nbsp; mehr.&nbsp; Ziel ist&nbsp; es,&nbsp; mit&nbsp; diesen&nbsp; Maßnahmen&nbsp; den&nbsp; Wert&nbsp; der&nbsp; Allgemeinmedizin&nbsp; sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Gesundheitssystem klarer darzustellen.&nbsp; Es&nbsp; braucht&nbsp; nicht&nbsp; nur&nbsp; eine&nbsp; strukturelle&nbsp; Wertschätzung&nbsp; zur erleichterten finanziellen Aufwertung, es braucht Wertschätzung für die&nbsp; vielen&nbsp; jetzt&nbsp; arbeitenden&nbsp; Allgemeinmediziner,&nbsp; um&nbsp; diese&nbsp; als&nbsp; Mentoren&nbsp; und&nbsp; Lehrende&nbsp; für&nbsp; jüngere&nbsp; Generationen&nbsp; zu&nbsp; gewinnen&nbsp; und zu&nbsp; behalten.&nbsp; Gelungene&nbsp; Lehre&nbsp; und&nbsp; das&nbsp; Begeistern&nbsp; für&nbsp; diesen&nbsp; Beruf funktionieren nur dann, wenn dieser auch nach wie vor mit Freude erlebt wird.</p>
<h3>Ökonomische Wertschätzung</h3>
<p>Hand&nbsp; in&nbsp; Hand&nbsp; mit&nbsp; einer&nbsp; Verbesserung&nbsp; der&nbsp; allgemeinen&nbsp; Wertschätzung&nbsp; bedarf&nbsp; es&nbsp; einer&nbsp; Systemänderung&nbsp; hin&nbsp; zu&nbsp; beispielsweise&nbsp; ausgeglichenen&nbsp; Honorierungssystemen&nbsp;&nbsp; beziehungsweise&nbsp;&nbsp; Anerkennung der&nbsp; entsprechenden&nbsp; Arbeitsleistung.&nbsp; Eine&nbsp; Verbesserung&nbsp; der&nbsp; Betreuungsqualität für die Patienten kann vielleicht durch finanzielle Anreize&nbsp; oder&nbsp; vielleicht&nbsp; durch&nbsp; eine&nbsp; Adaptation&nbsp; der&nbsp; Zahl&nbsp; der&nbsp; Kassenstellen erlangt&nbsp; werden.&nbsp; Solche&nbsp; und&nbsp; ähnliche&nbsp; Gedanken&nbsp; werden&nbsp; in&nbsp; diesem Themenblock beleuchtet, und es wird versucht, Maßnahmen zu finden,&nbsp; die&nbsp; möglichst&nbsp; einfach&nbsp; eine&nbsp; ökonomische&nbsp; Wertschätzung&nbsp; ausdrücken.</p>
<h2><a id="Timeline" name="Timeline">Timeline</a></h2>
<h4>Bisherige Timeline</h4>
<ul>
<li>08/2017: Grundidee &#8220;Multimodales Therapiekonzept gegen einen Landärztemangel&#8221; der NÖGAM</li>
<li>10/2017: Weiterentwicklung zur Idee eines &#8220;Masterplan Allgemeinmedizin&#8221; unter Einbeziehung des Instituts für Allgemeinmedizin (BSAM) und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)</li>
<li>11/2017: Umfrage im ÖGAM-Vorstand</li>
<li>11/2017: Besprechung im ÖGAM-Vorstand &#8211; Beschluss zur Weiterführung des Projekts</li>
<li>11/2017: Einbindung von Projektpartnern (Bundessektion Allgemeinmedizin und Universitäten)</li>
<li>12/2017: Beginn der Online-Konsultation</li>
<li>02/2018: Abschluss der Online-Konsultation</li>
<li>03/2018: Maßnahmen-Workshops im Rahmen der ÖGAM-Klausur (St. Gilgen)</li>
<li>04/2018: Einarbeiten der Workshop-Ergebnisse</li>
<li>04-05/2018: Engere Abstimmung mit der Bundessektion Allgemeinmedizin (BSAM)</li>
<li>05-07/2018: Einarbeitung Abstimmung BSAM, weitere Feedbackrunden Autoren</li>
<li>07/2018: Finalisierung des Masterplans V 1.0 zur Veröffentlichung</li>
<li>08/2018: <a href="https://oegam.at/2018/08/08/praesentation-masterplan-allgemeinmedizin/">Vorstellung des Masterplans &#8220;Meet the Experts&#8221; &#8211; Wien am 8.8.2018</a></li>
</ul>
<h2><a id="Team und Mitarbeit" name="Team und Mitarbeit">Team und Mitarbeit</a></h2>
<h3>Koordinationsgruppe</h3>
<ul>
<li>ÖGAM: <a href="/team/profil/1175">Susanne Rabady</a></li>
<li>JAMÖ: <a href="https://oegam.at/internes_dokument/253/">Sebastian Huter</a></li>
<li>BSAM: <a href="/team/profil/355">Christoph Fürthauer</a></li>
<li>Universitäter Bereich (IAMEV): <a href="/team/profil/1192">Stephanie Poggenburg</a></li>
<li>Koordination: Maria Wendler</li>
</ul>
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